Wölfe

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Impressum

Adresse des Parks:
Wolfspark Werner Freund

Kammerforst Merzig
Waldstraße 204
66663 Merzig / Saarland

 

Mongolische Wölfe

 

Geboren: 10.04.2012

Anzahl: 3 männliche Tiere, 1 weibliches Tier

Namen: „Annegret“ (Shaya), „Heiko“(Batu), „Hartmut“(Manni) und „Martin(Akai)“

 

WICHTIGE EREIGNISSE IM LEBEN DER WÖLFE:

Die Wolfswelpen erhalten Paten

Die Wölfe werden erwachsen

 

Drei der Vier neuen Wölfe im Wolfspark Werner Freund

Wölfe

Mongolische Wölfe und Werner Freund

Nach der Wende versuchte ein ungarischer Geschäftsmann in der Mongolei ein Handel mit Damenunterwäsche aufzubauen. Allerdings boten ihm die Einwohner statt Geld mehrere mongolische Wölfe an. Es würde aber die Möglichkeit bestehen, diese Wölfe an bei einer staatlichen Tötungsstelle gegen Geld abzugeben.

Wölfe

Der Geschäftsmann hielt die Wölfe in einem Schafstall um sie an reiche Jäger zu verkaufen, die sie dann auf der Jagt erledigen könnten.

Wölfe

Werner Freund erfuhr über eine Berliner Journalistin von der Geschichte und setzte sich mit zwei Journalisten in Verbindung, die der Sache nachgingen. Zusammen mit der Tierschützerin Brigit Bardot wurden die Jungwölfe gerettet und fanden ihr neues Zuhause in einem Wolfspark im Zentralmassiv in Süd-Frankreich.

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Am 12.4. 2012 wurden Nachkommen dieser Wölfe geboren und 14 Tage später nach Merzig gebracht. Hier werden Sie nun durch Werner Freund, seiner Frau, Mitarbeitern und ehrenamtlichen Helfern von Hand aufgezogen.

Wölfe

Die Welpen werden alle 4 Stunden, rund um die Uhr mit Milch versorgt. Zusätzlich bekommen die Wolfswelpen nun schon richtiges Fleisch. Dabei gehen die kleinen Welpen mit ihren Artgenossen nicht zimperlich um. Knurren und Zähneblecken um die besten Stücke sind auch schon bei den Welpen sehr ausgeprägt. In der Natur überlebt nur der Stärkste.

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Die mongolischen Wolfswelpen sind momentan die einzigen mongolischen Wölfe in Deutschland und die Ersten, die von Hand aufgezogen werden.

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Aufzucht der Wolfswelpen:

Aufzuchtteam 2012: Werner Freund, Michael Schönberger, Mona Fettel, Astrid Scheunemann, Erika Freund...

und Tatjana Schneider.

 


Werner Freund gibt den Welpen das erste Fleisch.

Ansonsten haben die Welpen viel zu tun:

Es gilt die Gegend zu erkundschaften,

Milch zu trinken, (Auch im Alter von nun 7 Wochen bekommen die Wolfswelpen ihre Milch. Mittlerweile kann aber auf die Flasche verzichtet werden. Zudem trinken die Kleinen mittlerweile immer mehr Wasser. )

Wölfe

 

und zu Raufen. (Ständiges Spielen und Raugen stärkt die Welpen und zeigt wer welche Position später im Rudel einnehmen wird. Richtige Kämpfe können so später vermieden werden.)

09.09.2012

Die Wofswelpen können nun endlich im Wolfspark Werner Freund durch alle Besucher beobachtet werden. Das letzte leere Gehege wir nun durch dieses Wolfsrudel bewohnt.

 

In zig mal getester Manier wurden die Welpen von ihrem Aufzuchtgehege in das mittlere Gehege des Wolfsparks geführt. Im hinteren Teil der Anlage haben sie sich erst mal an die neue Umgebung gewöhnt, bis sie dann dann die Schleuse zu großen Anlage öffnen lies.

Hier begannen die Welpen das ganze Gebiet unter Anleitung von Werner Freund zu erkunden. Dabei wurde kein Strauch ausgelassen.

Mongolische Wölfe

 

Die Jungwölfe haben sich in ihrem neuen großen Zuhause schnell zurecht gefunden. Da Gebiet bietet ihnen genug Platz zu toben.

Mongolischer Wolf

Fangen spielen ist eine bevorzugte Spielart. Anegret versteckt sich vor ihrem Bruder um dann im richtigen Augenblick hervor zu stürmen.

Mongolischer Wolf

 

Die Wölfe werden erwachsen

Im Wolfsrudel bilden sich langsam die endgültigen Strukturen. Zudem zeigen die Wölfe jetzt auch ihre eigenen Charakterzüge

„Annegret“ (Shaya), „Heiko“(Batu), „Hartmut“(Manni) und „Martin(Akai)“

Batu - Mongolischer WolfBatu ist der Leitwolf des Rudels.

Er ist ein sehr ausgeglichener Wolf. Natürlich muss er seine Position behaupten. Allerdings muss er dies nicht jederzeit und immer tun. Er ist sehr selbstsicher. Ständige Machtdemonstrationen sind da nicht notwendig. Allerdings lässt er auch keine Mahlzeit aus.

 

 

 

 

 

 

Shaya

Annegret, benannt nach Annegret Kramp-Karrenbauer, wird "Shaya" genannt.

Als einzige Fähe im Rudel bracuht sie sich um ihre Position nicht zu sorgen. Sie ist eher zurückhaltend wie aufbrausend. Während ihre Brüder auf alles lostürmen hält sie sich meist etwas zurück. Sie wartet auch öfter darauf, dass sie einer der Brüder etwas zu fressen bei Werner Freund schnappen, um es ihnen dann in einiger Entfernung wieder abzuknöpfen.

Anfangs in der Welpenzeit war sie ihren stärkeren Brüdern öfter unterlagen. Spielen war für sie Anfangs nicht so angesagt. Mittlerweile setzt sie sich aber ganz schön zu wehr und die Brüder müssen aufpasssen.

 

 

 

Martin, benannt nach Prof. Dr. Martin Kuball, einem Profesor aus England wir "Akai" gerufen.

Er ist ähnlich seiner Schwester etwas ruhiger und besonnen. Man könnte sagen, er ist "der Denker".

Akai versucht sich aus allen Streitigkeiten soweit wie möglich raus zu halten. Das heißt natürlich nicht, dass er nicht ausgibig mit den anderen Wölfen rangelt.

 

Hartmut, benannt nach Hartmut Lutz, Ortsgerichtsvorsteher von Pohlheim-Garbenteich wird "Manni" genannt.

Das Foto spricht mehr wie tausend Worte. Manni ist der Clown des Rudels. Er bindet sich sehr an Menschen und weicht nur sehr selten von der Seite von Werner Freund wenn er bei ihnen im Gehege ist. Gleichzeigt ist er aber auch der Wolf der mittlerweile bei den Rangeleien das Opfer ist. Vor allem Shaya hat es auf ihn abgesehen, wenn er sich bei Werner aufhält.

In seiner Jugend hat er sich am linken Auge (aus der Sicht des Wolfes) verletzt. Womöglich hat er einen Reißzahn seiner Geschwister oder einen Ast abbekommen. Augenverletzungen sind normalerweise sehr selten. Aber natürlich kann auch so etwas mal vorkommen. In 30 Jahren Wolfspark war es die Erste.

Manni wurde damals von einer Tierärztin begutachtet und durch Werner Freund und die Mitarbeiter versorgt. Das Auge konnte gerettet werden. Er kann auch immer noch etwas mit dem Auge sehen. Es hat sich nur ein weißlicher Schleier auf der Linse gebildet. In freier Natur könnte diese Verletzung tödliche Folgen haben. Im Wolfspark Werner Freund hat sie keine Auswirkungen.

Manni ist ein echter Wirbelwind. Er muss überall der Erste sein und macht oft Spielaufforderungen.

 

Foto - Mongolische Wölfe - Werner Freund

Während der Fütterung zeigt sich dann wer fressen darf un wer nicht.

 

Foto - Mongolische Wölfe - Werner Freund

Natürlich versuchen die anderen Wölfe auch an die Beute zu kommen. Hier hat Bartu allerdings die Oberhand.

Foto - Mongolische Wölfe - Werner Freund

Glücklicherweise gibt es auch die kleineren Stücke. Kein Wolf muss hier hungern.

 

Foto - Mongolische Wölfe - Werner Freund

Werner Freund ist hier der Futterbringer. Er "frisst" als erstes. Was dann übrig bleibt bekommt das Rudel.

 

Foto - Mongolische Wölfe - Werner Freund

Guten Appetit

Foto - Mongolische Wölfe - Werner Freund

Wölfe können bis zu 10kg mit einem Mal fressen. Rein theoretisch könnten das unsere Wölfe auch. Die 10kg machen aber nur bei Wölfen in freier Natur sinn. Diese müssen so viel fressen, weil sie nicht wissen ob von der Beute am nächste Tag noch was da ist oder ob sich Vögel und andere Raubtiere darüber her gemacht haben.

Bei uns bekommen die Wölfe alle 2-3 Tage. Die Futtermenge ist dann auch noch unterschiedlich.

Foto - Mongolische Wölfe - Werner Freund

Allerdings haben unsere Wölfe selten langeweile. Fressen kann man den ganzen Tag. Zwischendruch wird dann noch gerauft und für die Jagt trainiert.

Foto - Mongolische Wölfe - Werner Freund

Bartu und Shaya bilden langsam ein paar. Die Annäherungen werden gerade in der Ranzzeit immer öfter.

Foto - Mongolische Wölfe - Werner Freund

Die mongolischen Wölfe sind einfach gut drauf.

 

VIDEO (Klick auf das Foto zum Start der High-Quality-Videos)

Foto - Mongolische Wölfe - Werner Freund
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Foto Michael Schönberger - Wölfe - Wolfspark Werner Freund
Say cheese. Shaya und Tatjana. Batu interessiert sich recht wenig für den Frauenkram

 

Foto Michael Schönberger - Wölfe - Wolfspark Werner FreundApril 2014 - Auch wenn sie so aussehen, so sind die Wölfe noch nicht erwachsen. Man darf sie natürlich nicht unterschätzen und gerade diese Zeit ist für die spätere Zusammenarbeit zwischen Mensch und Wolf entscheidend. Die Wölfe testen ob man schnell und fit genug ist auch später ein Bestandteil des Rudels zu bleiben. Hier Tatjana und Michael.

 

 

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