Arktischer Wolf Nanok

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Impressum

Adresse des Parks:
Wolfspark Werner Freund

Kammerforst Merzig
Waldstraße 204
66663 Merzig / Saarland

Die Arktiswölfe von 2005

Wissenschaftlicher Name: canis lupus arctosArktische Wölfe
Gewicht: 60-80 kg,
Größe:70-85 cm Schulterhöhe
Färbung: weiß
Ernährung: Fleischfresser, frißt aber auch Früchte und Insekten
Verbreitung: Arktische Inseln von Melville Island bis Ellesmere Island
Geschlechtsreif: mit 2 Jahren
Paarungszeit: Februar

Tragzeit: 61-63 Tage
Wurfzeit: April,Mai
Anzahl Junge pro Wurf: 3-8

Arktischer Wolf

"Inuit" der Alpha-Wolf der 2005 geborenen akrischen Wölfe gehört zu den zuhigeren Charakteren. Er ist ausgeglichen und muss nicht bei jeder Gelegenheit seine Position demonstieren.

Trotzdem sollte niemand an seiner Stellung zweifeln.

 

 

 


Arktischer Wolf

"Vilks" die Alpha Wölfin ist sehr fürsorglich. Da es zwischen weiblichen Wölfen generell mehr Auseinandersetzungen gibt, wie zwischen den männlichen Tieren, demonstriert sie ihre Stellung regelmäßig gegenüber "Waya".

 

 

 

 

 

Arktischer Wolf"Amarok" ist in seinem Sanftmut nicht zu übertreffen. Er ist ausgeglichen, kennt seine Postion in der Rudelhirarschie und zweifelt nicht an "Inuit" als Chef.

Er läßt eventuelle Machtdemonstrationen meist ohne weiteres über sich ergehen und versucht nichts an seiner Stellung zu ändern.

 

 

 

 

Arktischer Wolf"Waya" ist der sogenannte "Omega-Wolf" im Rudel. Sie ist in der Rangliste die "Letzte".
Fälschlicherweise wird oft angenommen, dies ist eine "Armutspositon".
Der Omega-Wolf übernimmt sehr wichtige Aufgaben im Rudel, die viel Feingefühl benötigen.
Auf der einen Seite dient sie natürlich als "Ventil" für Unmut, der zwischen den oberen Tieren entstehen kann. Viel wichtiger ist die Aufgabe als "Nanny" für neugeborene Wolfswelpen. Die Alpha-Wölfin gebärt diese und gibt ihnen Nahrung. Die Nanny passt aber auf die Welpen auf wenn die Alpha Tiere auf der Jagt sind. Sie zeigt Ihnen Verstecke in der Umgebung, begleitet sie während dem Erwachsen werden und ist ein gutmütiger Spielgefährt,

 

Arktischer Wolf


Die vier Arktiswölfe Inuit, Amarok,Waya und Vilks leben seit dem 03.10.2005 in ihrem neuen Revier. Werner Freund brachte die Jungwölfe zu diesem Zeitpunkt in ihr neues Gebiet.
( Informationen über die Umsetzung finden sie hier ) .
Das im Vergleich zum Aufzuchtgehege größere Terain bietet weitere Vorteile für die Tiere. Es beinhaltet zwei kleine Hügelspitzen und ein Tal zwischen diesen Hügeln. Der dritte Wolf ist an der richtigen Stelle
Polarwölfe legen sich gerne auf Hügel um die Umgebung im Auge zu behalten und mögliche Beute im Tal zu fassen. Die Form des Geheges ist daher Ideal für die Jagt. Da es keine lebende Beute gibt, trainieren die Tiere auf eine andere Weise. Ein Wolf stellt sich dabei als Beute zur Verfügung. Meist ist es der rangniedrigste Wolf. Die anderen Wölfe gehen in Lauerposition auf den Hügeln, versteckt hinter umgefallenen Baumstämmen und Gestrüpp. Die Jäger warten dabei so lange bis die "Beute" so weit durch das Tal gewandert ist, dass ein Angriff erfolgreiche Aussichten hat. Ein nicht erfolgreicher Angriff kostet die Wölfe in freier Natur wertvolle Engergie. Ist die Beute nahe genug, beginnt der Angriff. Die "Beute" versucht dabei ihren Angreifern zu entkommen. Die Jäger rennen allerdings nicht alle dem Opfer hinterher. Attacke - Arktische Wölfe beim Training

Sie teilen sich auf. Während je nach Situation 1-2 Wölfe dem Opfer hinterher jagen und es treiben, geht der dritte Wolf auf der linken oder rechten Seite in Stellung und wartet auf das Beutetier, dass von den anderen Wölfen in seine Richtung getrieben wird.
Wölfe gehen bei diesem Spiel nicht zimperlich miteinander um . Erst wenn die Beute auf dem Rücken liegt und ein Wolf dem Beutetier simuliert in die Kehle gebissen hat, ist die Jagt vorbei. Der Kehlenbiss erfolgt mit einer Beißhemmung. Es wird also niemand verletzt. Für die Wölfe ist es nur ein Spiel; aus dem sie aber überlebenswichtige Informationen erhalten um bei der richtigen Jagd erfolg zu haben. Die hier erlernten Strategien sind entscheidend über das Fortbestehen eines Rudels.

Stellen der Beute - arktische Wölfe trainieren das BeutemachenDas Spielen erfüllt aber noch einen anderen Zweck. Wölfe erkennen im Spiel wer der Stärkste ist. Durch das Spiel wird die spätere Rangfolge geklärt. Da beim spielen, niemand verletzt wird, kann die Rangordnung auf eine "soziale" Weise geklärt werden. Verletzungen bei dieser Rangordnungsgründung bleiben erstmal aus. Sollte das Rudel allerdings mehrere gleichstarke Individuen besitzen, kann es später on der Ranzzeit zu größeren Auseinandersetzungen kommen.

 

Wölfe sind richtige Wasserratten. Ein ausreichend großes Wasserbecken ist daher besonders wichtig. Die Wölfe im Werner-Freund-Wolfspark haben alle ein ca 3x3m großes Wasserbecken zur Verfügung. Idealer Weise sollten die Wasserbecken mindestens 40 cm tief sein. Wölfe baden gerne und häufig. Außerdem dient das Wasser im Sommer der Erfrischung und Kühlung.
Die Wölfe beziehen das Wasserbecken gerne in ihr Spielen ein. So kann es je nach Spiel sein, dass alle paar Sekunden ein Wolf ins Wasser springt und wieder herauskommt. Es ist einfach der Spaß, den die Wölfe haben, der sie veranlaßt dies zu tun.

Mit viel Glück kann man auch besondere Ereignisse sehen, bzw festhalten.

Sprung über das Wasserbecken

Die Arktiswölfin Vilks schafft es aus dem Stand die 2,5m über das Wasserbecken zu springen. Besonders beachtenswert ist die Genauigkeit beim Landen. Die Hinterpfoten setzten gerademal ein paar cm auf dem Beckenrand auf.

Arktischer Wolf
Werner Freund mit seinen Polarwölfen

Wölfe suchen sich gerne Erhöhungen um die Umgebung besser im Blick zu haben. Ideal sind natürlich Anhöhen, auf denen sie sich am liebsten aufhalten. Aber auch Baumstümpfe oder umgefallene Bäume werden gerne genommen.

Polarwolf Amarok
Arktischer Wolf Amarok 14.12.2008

 

 

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